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Das Kirchlein vom Hl. Ulrich

In einem Dokument des Archives der Gemeinde Cavedine “… Das Jahr des Herren 1341 zur 9. Stunde (Gebetsstunde) der erste Tag im Juni …” wird das Kirchlein des hl. Ulrich genannt, als der Gemeindepfarrer von Cavedine Don Pietro, Zeuge des Urteils bezüglich der Grenze auf den Bergen zwischen Cavedine – Dro – Ceniga war. 

Bei dieser Gelegenheit wurde ein viereckiger und zwei Fuß hoher Grenzstein, im Feld des Aba‘ neben des Kirchleins Sankt Ulrich, gesetzt, auf dem geschrieben stand: „SIC SIGNIFICAT AD SAXUM RUBEAM“. Diese Inschrift bezog sich auf die roten Felsen im Gebiet „Cinghen Ros“ die auf dem Berg in Richtung Campo die Gemeindegrenze zwischen Cavedine und Dro aufzeigten.

Der aktuelle architektonische Stand des Kirchleins wurde im Laufe der Jahrhunderte verändert. Der an der Hauptfassade angebrachte Eingangsbereich wurde in den 60er Jahren abgerissen, während die heutige Provinzstrasse gebaut wurde. Im Apsis (Altarraum) kann man die Fresken von Simone (=Simon) Baschenis (ca. 1547) bewundern. Die Fresken zeigen im Zentrum die Madonna mit dem Jesuskind auf dem Arm das in seiner Hand einen Stieglitz hält; links das Bild vom hl. Ulrich neben dem hl. Johannes. Rechts findet man die Heiligen Petrus und Antonius Abate. Hinter den Heiligen und der Madonna erkennt man ein vermutlich damals existierendes Dorf.

Der Bogen des Altarraumes trägt (vom Zentrum Richtung Süd) die Bildnisse der Evangelisten hl. Matthäus und Markus, und des hl. Hieronymus und hl. Augustinus; die andere Seite des Bogens (vom Zentrum Richtung Nord)  das Antlitz der Evangelisten hl. Johannes und hl. Lukas, und des hl. Gregor und hl. Ambrosius.

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Pagina pubblicata Venerdì, 21 Ottobre 2016 - Ultima modifica: Mercoledì, 27 Febbraio 2019

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